Unser Osterhäschen 

( von meiner Mutter

 

 Man rüstet schon auf Ostern,

mir wird dabei so weh,

denn  öd liegt unser Garten,

im Graben - Eis und Schnee.

 

Nie hat so kalt und lange

der Winter streng regiert,

das im April zu Ostern

kein Grün den Garten ziert.

 

Wie war's doch sonst so rege

wohl um die Osterzeit,

voll stand am Gartenwege

grün der Narzissen Kleid.

 

Viel Fröhlichkeit und Jubel

erfüllt das ganze Haus,

wenn man zum Eier suchen

in Garten zog hinaus.

 

Eh' noch die Sonn erwachte

am ersten Ostertag -

und auch noch Haus und Garten

im tiefen Schlummer lag.

 

Da schlich auf leisen Sohlen,

rieb sich die Äuglein blau,

Häschen zum Wasser holen

im frühen Morgentau.

 

Dann hat er leis und fröhlich

die andern aufgeweckt,

weil unser Osterhäschen -

die Eier hat versteckt.

 

So blieb es viele Jahre

und dieses Spiel ging aus,

als unser Osterhase

von allen - nahm reisaus.

 

Still trug er nun sein Körbchen

in fremder schöner Stadt,

die herrlich gute Dinge

doch keine Liebe hat. 

 

Die Zeit will nicht vergehen

und traurig ist sein Blick,

kein Mensch kann ihn verstehen,

weil alles schwelgt im Glück.

 

Die Fremde rüst' auf Ostern,

gibt Arbeit mehr und mehr,

von Hasen, Nestern, Eiern

wird Herz und Körbchen schwer.

 

Geschwind macht er ein Päckchen,

viel Liebe schaut heraus,

geleert sind Herz und Körbchen,

schickt alles mit nach Haus.

 

Nur eine Mutter fühlte

Tagaus, Tagein so sehr,

wie's ihrem jungen Häschen

doch in der Welt so schwer.

 

Und liebend schickt sie Grüße

verbanden Jahr für Jahr,

die Hoffnungsich erfüllte

zu Haus er glücklich war.

 

Hell strahlten alle Augen

fand liebend sich ein Mund,

zwei Heimweh kranke Häschen

die wurden hier gesund.

 

Voll Lieb' hegt er sein Kleines

in seinem jungen Nest, -

doch treu hält er zum Alten,

in seiner Heimat fest.

 

Und unser Osterhäschen

das weiß von diesem Glück, -

denn Freude die wir geben -

kehrt in das Herz zurück.

 

Dir lieber Dieter zur Erinnerung an Deine Jugendzeit

und für Deine Lieben zu Ostern geschrieben

von Deiner treuen Mutter

Reppelin, den 14. April 1963

 

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 Heimkehr 

Die Zeit ist um - die Jagt vorbei -

und Afrika sagt Dir "Good Bye, -

mit größen Schritten ungeniert

der Tiger jetzt nach Haus maschiert. -

Es kommt die liebe "Sommerzeit" -

der Daddy macht sich nun bereit, -

Du wirst gebraucht in Haus und Garten -

und auch der "Schwarze" hier tut warten. -

Er hat  - und und das, so hoff ich doch, -

die Wildnis einfach mitgebracht -

ob Elefant, ob Warzenschwein, -

wir heißen ihn "willkommen" sein ! -

Deine W.G.

24.03.2001

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 Weihnachten 

Heilig Abend - Fest der Freude

Opa ist zuhause heute !

Zurück gekommen von Bad Boll

damit wir feiern können - toll ! -

 

War dort zur Kur - so ganz allein

doch nun genesen, - und daheim

geht's heute Dir erst richtig gut

und Du fasst neuen Lebensmut.

 

Denn besser noch als jede Kur

ist Oma und der Larry pur.

Kurieren werden Dich die beiden

damit Du nie mehr so musst leiden.

 

Sie wer'n Dich hetzen wie ein Has'

erst durch den Garten, dann über die Strass.

 

Denn oft noch woll'n wir so wie heute

feiern dieses Fest der Freude.

Mit Euch zusammen unterm Baum

in Miedelsbach, - in diesem Raum.

 

Doch muss der Brief zu Ende geh'n

denn dort seh ich Geschenke stehn.

villeicht ist eins für mich dabei

das würd mich freuen - Heidernei ! -

 

Und deshalb nur kurz in die Runde -

Frohe Weihnacht - aus meinem Mund ! -

Das wünscht Euch  eure Meike

Heilig Abend 2003

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 Für Vater und Mutter 

Wer ständig schafft im Haus und Garten

und auch die Firma läßt nicht warten

immer Zeit hat für die ander'n 

und drunter nei geht auch noch wandern

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Wer Steine schleppt und Wände dichtet

und auch noch Kinderbetten richtet

Wiesen mäht und Bäume fällt

die Meike steht's im Aug' behält

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Der sollte auch an sich mal denken

und deshalb möchten wir Euch schenken

'nen Gutschein um zum Schwimm zu geh'n

wir hoffen arg, Ihr findet's  schön

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Wir wissen nicht in welches Bad

drum geben wir den guten Rat

nemt eines nach der eig' nen Wahl

wir zahlen es, es ist egal

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Ob Duschen, Schwimmen ob entspannen

ob im Becken ob in Wannen

die Haupsach ist Ihr findet's schön

denn Ihr sollt ja öffter's gehn

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Denn erst der stetige Besuch

schlägt sich positiv zu Buch

nehmt deshalb, -es wäre nett

gleich ein 10 - faches Billet

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Ihr solltet Euch nun nicht mehr scheu'n

Wir würden uns darüber freu'n

und wenn es Euch gefallen tut

das fänden wir dann doppelt gut ! -

Frohe Weihnachten wünschen

Hans, Neneng und Meike

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 Dieter zum 66. Geburtstag

Mit 66 Jahren da fängt das Leben an.

Mit 66 Jahren mit einem eigenem Programm.

Mit 66 Jahren da kommt man erst in Schuß.

Mit 66 Jahren da heißt es noch "Du mußt".

Mit 66 Jahren da kommt man noch in Streß.

Mit 66 Jahren da nervt das Internet.

Mit 66 Jahren da zwickt schon mal der Fuß.

Mit 66 Jahren ist noch lange nicht Schluß.

Herzlichen Glückwunsch von

I.-H.-N.-M.-O.-R.-P.-J.-I.-J.-D.

Mai 2003

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 Opa zum 70. Geburtstag

Jedes Kind hat einen Opa, -

Jeder Opa hat ein Kind -

und wir freuen uns von Herzen

dass wir Opas Enkel sind.

 

Jeder Strahl hat eine Sonne, -

Jede Sonne einen Strahl -

und wir wünschen unserm Opa

Sonnenstrahlen - ohne Zahl.

 

Jeder Stern hat einen Himmel, -

jeder Himmel einen Stern -

und wir haben unsern Opa

über alle Sterne gern !

Lieber Opa zu Deinem 70. Geburtstag

alles Liebe und Gute von

Meike, Philipp und Julia

Mai 2007

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