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 Unserem Kurtel 
 
Wir, die Diehr's , - mit ihren Bräuten -
grüßen Dich und Deinen Clan, -
wünschen Dir heut alles Gute
und für Deine Lebensbahn ! -
Leider wirst auch Du heut älter -
doch das spricht heut niemand an, -
denn für uns und auch im Leben -
stehst Du immer deinen Mann ! -
Du der flotte Hirsch in grün -
ließt schon manche Ricke ziehn, -
doch dem stärksten Bock im Rudel -
dem verpasst Du eine Kugel, -
denn Du kanst es halt nicht sehn -
wie die Weiber auf ihn stehn ! -
Ja so ist des Jäger's Leid, -
niemals hat der arme Zeit -
ständig ist er auf der Reise -
und zieht immer größere Kreise, -
selbst dem Falk fällt es schon schwer, -
doch auch der sagt längst nicht's mehr, -
fügt sich still in sein Geschick -
und straft Dich mit einem Blick ! -
Denn auch er kennt schon das Leben -
und darf leider auch nicht's geben, -
klappern beiden auch die Waden -
bleibt das Kraftwerk doch geladen ! -
So sind beide arme Hunde, -
denen das Wasser steht im Munde -
wenn das schöne frische Wild, -
bald nicht ihren Hunger stillt ! -
Dabei ist der Jägersmann -
wirklich ein gemachter Mann, -
schön,gebildet und nicht arm, -
unterhaltsam und nicht warm, -
gut belesen, hilfsbereit -
aber leider keine Zeit ! -
Darum Kurtel laß Dir raten -
pirsch nicht bloß auf wilde Braten, -
denn auch Fleisch, - das schwitzt und lebt -
lohnt sich, dass man danach strebt, -
sonst vergehn die schönsten Jahre, -
heut und morgen wie im Flug -
was Dir bleibt , - sind graue Haare -
hast Du davon nicht genug ? -
Das es so nicht enden kann -
wünscht sich heute jeder Mann -
und das Blatt sich dreht zum Trost, -
darauf laßt uns trinken - Prost ! -
 
Gewidmet Kurt Heinisch
zum 53. Geburtstag
von Dieter und Ingrid
 
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  Renate  
zum   
40. Geburtstag
 
Nach vielen Jahren, Tagen, Stunden,
Renate, - hab ich Dich gefunden! –
Und wünsche mir für heute und immer,
den schönsten Platz in Deinem Zimmer! –
 
Ich bin ein ideale Mann, -
an mir ist wirklich alles dran, -
bin blond und braun und interessant –
und sehne mich nach Deiner Hand! –
 
Ich bin ein Mann für alle Fälle –
und lieg‘ auf Deiner Wellenlänge, -
bin schüchtern, schweigsam, - wie’s gebührt, -
jedoch bis heut, - noch unberührt! –
 
Ich bin genügsam und bescheiden –
und teile mit Dir alle Leiden, -
so kannst Du alles mir erzählen, -
ich werd‘ Dich nie mit Fragen quälen! –
 
Ich brauche von Dir, nur Deine Liebe –
und pfeif auf Sex und andere Triebe, -
bin immer treu, - das kannst Du glauben –
und werd‘ Dir nie die Unschuld rauben! –
 
Ich weiß wie heiß Du mich ersehntest –
und nächtelang die Stunden zähltest, -
bis ich als Phönix aus der Asche, -
nun vor Dir steh‘ und nach Dir hasche! –
 
Vorbei ist nun die Leidensstrecke, -
das ew‘ge tuscheln an der Ecke –
Du hast nun mich, – Gott lob und preis –
auch wenn’s die Neider nun verreißt! –
 
So wart ich stumm in Deiner Nähe, -
 
weil ich Dich immer glücklich sehe, –
und legst Du Dich dann spät zur Ruh –
Schau ich im Schlaf Dir täglich zu! –
 
Ich wache so die ganze Nacht, -
bis dass die Sonne morgens lacht –
und Deine Augen sehen dann, -
als erstes mich, – Dein lieben Mann! -  
 
So werd‘ ich alles für Dich geben, -
wenn’s sein muß, - auch mein nacktes Leben –
und fände so, – Renate, - Schatz, -
 bei Dir für immer, - meinen Platz! – 
 
 
Mit den besten Wünschen zu Deinem
 
40. Geburtstag 
von 
Dieter und Ingrid 
 
U., den 23.02.2005
 
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  Hallo Kurt 
 
Ich komme heut als tolles Weib, -
mit einem schönen Unterleib -
und wünsche Dir zu Deinem Feste, -
natürlich nur das allerbeste ! -
Damit Du auch was von mir hast,
als Trost für Deine Alterslast, -
opfere ich gern mich für Dich auf -
von Kopf bis Fuß, - mit Arm und Bauch ! -
Drum trage ich auch im Gewand, -
ein köstlich Trunk - aus unserem Land ! -
Dazu genieße mit viel Charm, -
mein rechten und mein linken Arm ! -
Doch sollte es Dir garnicht schmecken, -
oder bleibt's Dir im Halse stecken, -
was soll's, - mir ist's egal -
der Pax, - der frist es allemal ! -
 
Mit den besten Wünschen
zu Deinem 71.
von Dieter und Ingrid
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Erilei
 
Kurt zum 68. Geburtstag
 
( Abwandlung der "Lorelei" )
 
 Ich weiß nicht was soll es bedeuten, -
dass ich so traurig bin, -
mein Spielzeug aus uralten Zeiten,
das ist schon lange dahin ! -
 
Die Luft ist raus und es schrumpelt -
und ruhig schläft "klein Hein", -
der Zipfel der alte Kumpel -
er läßt mich so oft schon allein ! -
 
Die schöne Jungfrau lieget, -
gleich drüben so wunderbar, -
im Neclice aus Seide -
und krault sich ihr lockiges Haar ! -
 
Sie krault es und flüstert ganz leise, -
ach Schatz, - so komm doch zu mir, -
doch der ist bereits auf der Reise, 
zum Keller - und holt sich ein Bier ! -
 
Dann läßt er sich nieder im Sessel -
und hört noch das wilde Weh, -
er denkt an die strammen Fesseln -
und weiß, - die machen mich he ! -
 
Ich glaube das Wasserbettchen -
so kuschelig, warm und weich, -
mit seiner jungen Füllung, -
spielt mir heut wieder ein Streich ! -
 
So gehen nun Hund und auch Herrchen, -
hinüber ins Schlafgemach, -
die Jungfrau, - sie wird wohl schon schlafen, -
so haben die beiden gedacht ! -
 
Vier Augen die schauen ganz traurig, -
hinauf in das Himmelbett, -
der eine der würde schon gerne, -
der andere, - verweigert komplett ! -
 
Ich glaube die beiden verschlingen, -
sich selber vor lauter Gram -
und das hat mit ihren Reizen, -
die Erika getan ! -
( Frei nach D. D. )
30.01.2003  

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